✔️  Qigong, Tai Chi, Tuishou (Push Hands) meistern in Deutschland

Dr. Stephan Langhoff, geb. 1949, Lehrer-Ausbildung Tai Chi, Qigong, Push Hands: Artikel, DVDs, Block-Module, Treffen, Workshops, Meister

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Verbände und Lehrende vertreten oft Heilslehren, Lobbyismus und Kommerz

Anstatt Fiktionen aufzugeben, werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditioneller Moral-Kodex unvereinbar mit Standards westlicher Erwachsenenbildung

Meine Alternative schafft ein Korrektiv zu Fehlentwicklungen, Fundamentalismus, Tabuisierung und Ignoranz

Mein Markenkern sind ideologie-freie Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit und innere Weiterentwicklung

Potenziale ausschöpfen jenseits von Szene-Kulissen

Freies Push Hands / Free Push Hands

Es ist schwierig, "Freies Push Hands (Sanshou, Free Pushing Hands)" zu definieren - zu unterschiedlich und spontan sind die Herangehensweisen in der "Pusher-Szene". Hier bekommt die trendige Bezeichnung "Freies Pushhands" eine ganz neuartige Bedeutung im Sinne von "fantasievoll improvisiert" ...

Zudem scheinen überdurchschnittlich viele Taiji-Lehrer auch dem Schauspieler-Metier anzugehören und nach dem New-Age-Mantra vorzugehen "Pushhands is what I want it to be". Alles in allem eine aus meiner Sicht fragwürdige Entwicklung, über deren Fortgang ernsthaft Interessierte stets informiert bleiben sollten.

Generell liegen hier im "Freefight" die Defizite häufig in den fehlenden "Basics" - oft mangelt es an tieferliegendem Verständnis. Dann fehlt das nötige Vertrauen in die eigentiche "Taiji-Funktionsweise", also der Nutzung von Yin-Yang-Methodik. Hat man diesen Weg nicht konsequent bis zum Ende durchschritten, so wird "Kraft-gegen-Kraft" gesetzt. Ich verweise hier auf das dreistufige japanische Lernmodell des "Shu-Ha-Ri", das aus China stammt und in früheren Zeiten als vorbildhafte Richtschnur für Meisterschaft genommen wurde.

Partner-Formen vs. Solo-Formen

Für Freies Pushhands galt früher die alte Kungfu-Weisheit: Wenn Du Dich kennst und Deinen Gegner, wirst Du von hundert Kämpfen alle gewinnen. Ganz im Sinne von Sunzis Strategie-Buch "Kunst des Krieges" nutzten chinesische Innere Kampfkünste wie Taijiquan neben Solo-Formen (um sich selbst zu erkennen) auch Partner-Formen (um den anderen zu erkennen). Siehe dazu den Artikel "Taijiquan & Co" im Modul-Handbuch Meisterklassen C3.

Das "Freie Push Hands" ist weit mehr als Kampfsport - es ist gelebte Yin-Yang-Philosophie mit der Strategie des "Nachgebens, um zu siegen".

Diese Übungen zu zweit sind im Wortsinne "anfaßbarer" und gerade für Anfänger "konkreter" erfahrbar. Allerdings sind sie nicht einfacher als die Solo-Routinen sondern schwieriger. Auch wird es durch "Timing-Faktoren" und die Nähe zu einem Kontrahenten deutlich dynamischer und lebendiger. Der stetig-klebende Hautkontakt an Händen oder Armen entwickelt nach einiger Übung die Fähigkeit des "Hörens" - die Absichten des Gegenübers offenbaren sich spontan, direkt und ungewollt.

Push-Hands-Partnerübungen sind  damit "eine ganz andere Liga" als Solo-Formen. Und dies steigert sich noch erheblich beim "Sanshou (Freies Push Hands / Free Pushhands)". Beim Freien Tuishou gibt es ja keinen festgelegten Ablauf - beide Partner können impulsiv auf Änderungen reagieren. Unter allen Umständen lautet die Regel, sobald möglich die Initiative zu ergreifen und zu behalten.

Tuishou im Wushu-Kontext

So wie das Freie Pushen heutzutage betrieben wird, entzieht es sich jeglicher Verallgemeinerung - und das ist auch gut so, denn Praktizierende chinesischer Kampfkunst sollten unreglementiert und ihrem Naturell entsprechend umfängliche Erfahrungen sammeln können, die ihnen später zustatten kommen - und Gängelung ist dabei sicher kontraproduktiv!

Aber die Kehrseite ist ebenso klar: Fehlentwicklungen, Verwässerungen und "Kopf-Kino" allgemein bremsen die Weiterentwicklung und in Diskussionen muß ich häufig auf die "Spaßbremse treten" und mit Sachargumenten Irrtümer aufklären und Fiktionen als solche kennzeichnen.

Free Style Yang-Taijiquan-Pushing-Hands: Yang Chengfu Master Class SeriesDie meisten Fiktionen gehen m. E. zuück auf Yang Chengfu, den Enkel des Yang-Taijiquan-Begründers Yang Luchan. Er befeuerte den Zeitgeist im Peking der Dreißiger Jahre des neunzehnten Jahrhundert wie kein Zweiter. Hochbegabt aber befangen in Vorurteilen der "Wudang-Shaolin-Dichotomie" und der "Zhang-Sanfeng-Doktrin" schuf der Altmeister ein Narrativ, das bis heute fortlebt. Kernpunkt seiner Propaganda ist das "Sanda", also der Freikampf und das Freie Pushings Hands. Seine These, daß Tuishou des Yang-Taijiquan verfüge aufgrund seines "wahren Qi" über eine Art "eingebaute Unbesiegbarkeit", entpuppen sich bei genauerer nüchterner Betrachtung als schwärmerisch-romantische Fantasien ohne jeden Beleg. Siehe dazu auch: Workgroup "Free Style Yang-Taijiquan-Pushing-Hands (Yang Chengfu Master Class Series)" und die TCDD-Multimedia-Doku Meisterklasse Freies Push Hands / Free Pushing Hands.

Tipps und Tricks für mehr Trainingserfolg: Freies Push Hands / Free Pushing Hands.

Lesetipp: English explanation of tuishou partner routines: Definition of Pushing Hands / Tuishou.

 

Freies Push Hands (Sanshou, Free Pushing Hands)

Freies Pushing Hands in Chenjiagou - Wertung Dr. LanghoffFür das Sanshou kann jedwede Technik der Solo-Formen benutzt werden. In der Praxis zeigt sich dabei übrigens deutlich, daß die heutigen vereinfachten Techniken für effektive Kampf-Anwendungen ziemlich untauglich geworden sind. Schlimmer noch: Es ist überall zu beobachten - besonders auf Meisterschaften -, daß die Tuishou-Prinzipien nicht beachtet werden. Grund genug, sich einmal ausführlicher mit diesen Freikampf-Varianten zu befassen.

Im Westen verbreiteten sich "Tuishou" und "Sanshou" über Jahrzehnte ohne vereinheitlichende Normen in der Taijiquan-Community. Auch wurden größere Zusammenhänge weitgehend ignoriert. Vergleichbare Partner-Drills im Aikido, Judo, Jujutsu und Karate (Kakie) wurden kaum einbezogen. Dabei sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten berade bzgl. der "Frei-Formen" hoch-interessant für Forschende und alle denjenigen Praktizierenden, die am "Blick über den Tellerrand" Freude haben.

Leider ist die Datenlage über die Tuishou-Historie ausgesprochen dürftig - dies gilt für die festgelegten Patterns ebenso wie für die freieren Formen und den "Freikampf". Zudem stammt der Großteil an Infos "von interessierter Seite" - was nicht gerade überraschend ist. Aber bei gesundem Menschenverstand erschließen sich dem beharrlich Forschenden doch einige ernstzunehmende Zusammenhänge.

So sind die Grund-Konstellationen natürlich uralt, denn in der Evolution des Menschen spielte das Kämpfen von anfang an eine entscheidende Rolle. Techniken für Angriff und Abwehr auf Kreisbögen erwiesen sich dabei als optimal. Gerade chinesische "weiche Stile" mit ihrer Yin-Yang-Philosophie favorisierten dabei die Kombination von Balance / Struktur einerseits und Nachgiebigkeit / Flexibiltät andererseits. Diese Kriterien liegen zwar auch dem "Free Style Tuishou" zugrunde, doch ist vieles im Laufe der Zeit verloren gegangen an Wissen und Kompetenzen.

Freies Push Hands und Freikampf-Formen

Das Pushhands-Training früherer Zeiten entwickelte Potenziale für den Sieg über einen Gegner und war Gegenstand kontinuierlicher Weiterentwicklung. Seither haben sich die Dinge stark verändert, aber die Kern-Prinzipien haben ihren Wert bis heute behalten. Dazu gehört die strategische Leitnline des "Siegens durch Nachgiebigkeit / Flexibilität" und die Forderung, Fülle von Leere unterscheiden zu können, um daraus die entscheidenden Vorteile zu ziehen.

Doch ebensowichtig ist - ganz wie im täglichen Leben folgende Maxime: Der grundlegende Schlüssel zum Erfolg liegt beim Freien Push Hands in der zutreffenden Selbsteinschätzung. Oder anders ausgedrückt: Ein Großteil der Verlierer haben verloren, weil sie ihre Kompetenzen überschätzt hatten.

Eine gern genutzte Möglichkeit für das Freie Pushen ist das Kampfsport-Training. Ähnlich wie der Begriff "Freikampf" beziehen sich auch die Begriffe "Sanshou", "Freies Push Hands" oder "Free Pushing Hands" auf Wettkampf, Turniere und Meisterschaften. Sie unterliegen strengen Reglements, um Verletzungen so gering wie möglich zu halten.

Für die Vorbereitung eignet sich z. B. regelmäßiges wöchentliches Training im halbfreien Kampf mit wechselnden Partnern.

Um im Freikampf erfolgreich zu sein, braucht es viel Erfahrung und einen guten Lehrer. Als Vorübung für das Freie Pushing Hands eigenen sich dabei zunächst klar festgelegte Rollen. Dabei ist vorgegeben, wer angreift und wer verteidigt. So kann man die besten Reaktionsweisen gezielt und effektiv trainieren, ohne sich zu überfordern oder den Partner zu verletzen.

Beim Sparring wird man häufig auf Kontrahenten treffen, die nicht aus dem Bereich Tai Chi Chuan (Taijiquan) kommen sondern aus anderen Stilen wie etwa Taekwondo, Karate, Judo, Aikido oder Jujutsu. Sie sind oft versierter im Nahkampf, sind entschiedener im Ergreifen der Initiative und verfügen über eine bessere Kondition.

Freies Push Hands und Tai Chi Chuan (Taijiquan)

Ein Teil der alten traditionellen "Pushhands-Internals" sind in den Klassischen Schriften der Familien-Dynastien des Yang-Tai-Chi-Chuan und des Wu-Tai-Chi-Chuan überliefert. Aus diesen reichhaltigen Quellen erhalten Adepten für ihr Freies Pushhands-Training eine Fülle von Anregungen, wenngleich diese oft vage formuliert sind und sich eher an Eingeweihte richten. Fehl-Interpretationen sind leider die Regel und nicht die Ausnahme. Vieles in diesem Fundus ist mit Vorsicht zu genießen - z. B. die schwärmerisch-romantischen Mantras von Altmeister Yang Chengfu, die von Unbesiegbarkeit künden. Doch Vorsicht: Gerade Taiji-Meister werden beim Freien Pushen von  "externen Kämpfern" in wenigen Sekunden besiegt.  Auch Seminare werden oft ohne hinreichende Beschreibung ausgegeben als "Meisterklasse / Masterclass" oder "Meister-Kurs".

Freies Push Hands und die "Taiji-Essentials"

Die Auswertungen von Mitschnitten des DTB-Archivs zeigen eine klare Priorität von nur zwei der "Tai-Chi-Prinzipien". Diese von Yang Chengfu öffentlich gemachten "Essentials" oder "Important Points" gelten in der  Fachwelt als anerkannter Standard. Anwendbar in den Partner-Formen sind viele von diesen Richtlinien, aber am vorteilhaftesten sind Punkt 3 "Lockere Taille" und Punkt 6 "Nutze Gedankenkraft statt Körperkraft". Gemeint sind mit diesen beiden Aspekten der richtige Zeitpunkt zum Ableiten / Neutralisieren einerseits und zum Ganzkörper-Einsatz "One Qi" durch Bündelung der Fazien-Ketten.

Free Pushing Hands und Nairiki-Drills

Daß in chinesischen Überlieferungen soviel an Insider-Wissen verloren gegangen ist, zeigt sich besonders im Taijiquan und an den schmalspur-haften Strategien des modernen "Free-Fights (Sanda, Sanshou)". Siehe Freie Pushhands Treffen Hannover.

Dem gegenüber werden im DTB-Curriculum auch Techniken für "Nairiki (Innere, Ganzheitliche Kraft)" einbezogen (s. Threadgill-Master-Classes 2012 und 2013, Modul-Handbuch 2016 und Leitfaden 2020). Die "Nairiki-No-Gyo" stammen aus China und gehören zur Überlieferung des Jujutsu. Zugrundeliegende "Internals" wurden auch in das Wado-Ry-Karate aufgenommen. Die Kern-Punkte umfassen die sechs Sektionen:

1.) Becken und Wirbelsäule

2.) Arme und Beine

3.) Lernen und Eigenwahrnehmung

4.) Lineare und spiralförmige Kraftwege

5.) Lockere und harte Verbindungen

6.) Balance aufrechterhalten durch Ableitung

Workshops für Freies Push Hands

Free pushinghands freies Push Hands im DTB mit Dr. LanghoffDTB-Ausbilder Dr. Stephan Langhoff: Vielen ist der Begriff "Freikampf" aus Meisterschaften des fernöstlichen Kampfsports her bekannt. Vergleichbar ist das auch in Deutschland populäre "Freie Push Hands". Dessen Formen, Muster und Schemata sind nicht vorgegeben. Bereits in den Neunziger Jahren leiteten in Hamburg chinesische Meister auf meine Einladung hin Workshops für das Freie Pushing Hands (s. den Multi-Media-Artikel "Master Classes For Free Pushing Hands Patterns"). Zu diesen frühen "Push-Hands-Meetings" gehörten Koryphäen wie Yang Zhenduo, Fu Shengyuan und Yang Zhenhe. Freies Pushhands: Lehrgänge, Unterricht, Ausbildung Treffen.

Aufgrund meiner Kampfkunst-Vorerfahrung seit 1969 erkannte ich jedoch bei ihren Anwendungen gravierende Schwachstellen. Vieles an ihren Demonstrationen war unrealistisch und sogar hoch-gefährlich: Statt den Partner zu kontrollieren, basierten ihre Griffe auf Wegschleudern - wobei der Geschleuderte sich sogar vorsehen mußte, um seinen Lehrer nicht zu verletzen (!). Das war für mich keine vorbildhafte Strategie - zumal ich aus dem freien Sparring des Wado-Ryu-Karate viel effektivere und anschaulichere Pattern gewohnt war.

Auch Video-Mitschnitte von Wettbewerben enthüllen schonungslos das niedrige Niveau heutiger Kampf-Formalisierungen. Die "Wudang-Shaolin-These" der Taiji-Spin-Doktoren ist unglaubwürdig: Sieger sind ja nicht die Taijiquan-Meister sondern ausgerechnet die viel-geschmähten "Externen". Man denke nur an den Judoka Mario Napoli, den Sieger der Chenjiagou-Weltmeisterschaft oder den MMA-Fighter Xu Xiaodong, der Wei-Lei in einem Duell nach wenigen Sekunden besiegte.

Wenn also Tuishou gemäß Wiki-Deutung die "grundlegende Partnerübung des Taijiquan" ist, so stellen die Szene-Ausprägungen des "Freien Pushens" sicher Irrwege und Sackgassen dar. Sie widerlegen auch Yang Chengfus "Unbesiegbarkeits-Mantra" auf das deutlichste. Siehe auch Infografik zur Wiki-Definition: Pushhands Lernen.

Und wenn also freies Pushing Hands auf vielen Treffen der Taiji-Szene als Programmpunkt angeboten wird, so mag dies zwar die Kommunikation unter den Teilnehmenden fördern, aber ein solches "Infotainment" ist nicht dazu angetan, die Tuishou-Qualität zu steigern.

Das DTB-Korrektiv findet daher immer mehr Anklang. Der DTB empfiehlt das "Freie Pushen", um höhere Potenziale zu erreichen. Hat ein Adept erste Fortschritte gemacht in Pushhands-Basics wie "Ting Jin (Hörende Kraft)", "Fajin (Explosivkraft-Entladung)" oder "Tifang (Entwurzeln)", so . Im DTB werden dabei auch Prinzipien und Techniken der Nairiki des japanischen Jujutsu genutzt, die aus China stammen.

Freies Push Hands im Yang-Stil-Tai-Chi-Chuan

Das "Freie Pushhands" zu erlernen liegt im Trend - das ist nachvollziehbar, denn gerade Free-Style-Forms entfalten einen ganz besonderen Charme durch die Spontaneität des reflex-artigen Reagierens. Man trainiert Disziplin, richtiges Timing und Lockerheit.

Zur besseren Abgrenzung von anderen Angeboten habe ich gerade eine Video-Serie veröffentlicht mit frühen Aufnahmen aus dem DTB-Archiv (1996 - 2000). Ihr Alter belegt, daß ich meinen Alternativ-Ansatz bereits vor Jahrzehnten entwickelt habe.

Natürlich ist das weit-verbreitete Balance-Brechen aus der stabilen Mitte "ein Hingucker" - das zeigt sich besonders anschaulich beim Dalü. Ich kenne diese Techniken aus dem Wado-Ryu und seiner Urform, dem Shindo Yoshin Ryu. Varianten erlernte ich u. a. von Fu Zhongwen, seinem Sohn Fu Shengyuan und Yang Zhenduo. Doch gerade im Yang-Stil setzt die traditionelle Sehweise chinesischer Meister der Entwicklung eigener Potenziale enge Grenzen, denn sie basiert nicht auf "WISSEN-WOLLEN" sondern auf dem "GLAUBEN-MÜSSEN". Ich stelle diesem "Push-Hands-Syndrom" Ideologie-Freiheit und Faktencheck gegenüber. Hier folgt nun ein Trailer zu meiner Video-Serie.

Freies Push Hands im Cheng-Manching-Tai-Chi-Chuan

Der bekannteste Tuishou-Protagonist der neueren Zeit ist sicherlich für die meisten Praktizierenden Cheng Manching (Zheng Manqing), der in seinen New Yorker "Master Classes" besonders Jünger um sich scharte, deren Wesen seine "Qi-Betonung" entgegenkam. Für Taiji-Praktizierende m Westen waren die "Free Push Hands Master Classes" eine Art Weckruf für das "Taiji-Zu-Zweit".

Freies Push Hands im Wu-Tai-Chi-Chuan

Free-Style-Tuishou-Patterns unterscheiden sich in den Taiji-Stilen. Technisch und methodisch werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Das Youtube-Video aus dem Jahre 1937 zeigt den Meister Chu Minyi, einen Schüler von Altmeister Wu Jianquan. Es wurde in Shanghai aufgenommen und stellt für die Fachwelt ein historisches Dokument ersten Ranges dar.

Es präsentiert den Wu-Stil des Taijiquan. Neben der Solo-Form wird auch das Freie Pushen vorgeführt. Abschließend werden Vor-Übungen des Stils demonstriert. Quelle: Ausbildung Taiji Qigong Hannover

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