✔️  Qigong, Tai Chi, Tuishou (Push Hands) meistern in Deutschland

Dr. Stephan Langhoff, geb. 1949, Lehrer-Ausbildung Tai Chi, Qigong, Push Hands: Artikel, DVDs, Block-Module, Treffen, Workshops, Meister

WILLKOMMEN BEI UNSERER "COMMUNITY MIT WEITBLICK"

 

Preisgünstig lernen ohne versteckte Kosten mit modernem Berufsbild!

Verbände und Lehrende sind oft verstrickt in Heilslehren, Lobbyismus und Kommerz

Anstatt falsche Lehren zu korrigieren werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditioneller Moral-Kodex unvereinbar mit Standards westlicher Erwachsenenbildung

Meine Alternative schafft ein Korrektiv zu Fehlentwicklungen, Fundamentalismus, Tabuisierung und Ignoranz

Mein Markenkern sind ideologie-freie Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit und innere Weiterentwicklung

Potenziale des Tai Chi, Tuishou und Qigong jenseits von Kulissen !

TUISHOU-PARTNERÜBUNGEN: Push-Hands-Potenziale ausschöpfen

UPDATES: Die drei Bereiche Definition (A), Communities (B) und Weiterbildungen (C) sind aktualisiert durch Teil D: Updates: Aktuelles / News.

PUSH-HANDS-INFO: Dr. Langhoffs Tuishou-EssayAutor Dr. Stephan Langhoff, Ausbilder im Tai-Chi-Qigong-Dachverband DTB, ist seit über 50 Jahren vertraut mit östlichen Kampfkünsten, Meditation und Gesundheitsübungen. Seine Schüler kommen aus über 40 Ländern. Der promovierte Philologe betont die Vorteile ganzheitlich-übergreifender Methodik für Lernerfolg, Verständnis und die eigene Entwicklung. Damit setzt er den eng-gefaßten Anschauungen der "Pusher-Szene" ein international bewährtes Korrektiv entgegen.

In der DTB-Community weckt sein ambitioniertes Motto "Horizonte erweitern und Potenziale umfänglicher ausschöpfen" naturgemäß hohe Erwartungen, die es zu erfüllen gilt. Dr. Langhoff nutzt dafür das Modell des "Thinking Outside-The-Box" - vergleichbar dem "Blick über den Tellerrand". Das bedeutet hier konkret: Die vielschichtige Tuishou-Thematik aus der Sicht eines Taiji-Qigong-Lehrers zu erkären, wäre eine allzu begrenzte Deutung, deren Versagen nicht überraschen kann.

Erfolgsfaktor: Innere Flexibilität statt Weiter-So: Praktizierende östlicher Übe-Systeme brauchen auf dem steinigen Weg zur Meisterschaft neben Eigenschaften wie Geduld und Entschlossenheit vor allem souveräne Offenheit. Der Grund: Begleitet werden sie oft von recht aufdringlichen Reisegefährten, nämlich dem Frust und dem "Tunnelblick". Und in der Tat ist ja bei jedem Schritt die Gefahr allgegenwärtig, auf dem falschen Weg zu sein. In solchen Fällen bringt statt eines rigiden "Weiter-So" eine rigorose Neu-Ausrichtung den Erfolg. In diesem Artikel veranschauliche ich diesen "Schlüssel zum Erfolg" an einer Hürde, an der besonders viele Adepten (unnötigerweise) scheitern: Dem "Tuishou (Push Hands)"

0. TUISHOU: PUSH HANDS "OUTSIDE THE BOX"

Push Hands / Tuishou outside the box: Innere Haltung: Willenskraft, Kampfgeist, Resilienz"Tuishou (chinesisch 推手, Hände-Schieben international "Push Hands)" ist der Oberbegriff für die Partner-Übungen Innerer Kampfkünste. Deren Markenzeichen, das "Taiji-Prinzip", bedeutet "dynamische Flexibilität" mit dem Ziel, eine schier aussichtslose Lage flexibel zu wenden und positiv zu nutzen. ihre Strategie, mit Widrigkeiten professionell-anpassend umzugehen, macht sie zu einem "Resilienz-Training par Exellence". Systematisches Training mit einem Gegenüber entwickelt "Verwurzelung und innere Kraft ohne Starrheit". Bei der geforderten Flexibilität und "Weichheit" ist "Sung (Lockerheit, Entspannung)" der Dreh- und Angelpunkt. Dies gilt sowohl auf der körperlichen Ebene als auch auf der mental-psychischen.

Dr. Langhoff / DTB: Pushhands Outside the box: Meetings, Events, Instruction Nordheide / HannoverFür diese "ganzheitlich-übergreifende Offenheit" nutzt der DTB-Verband erfolgreich den sogenannten "Outside-The-Box-Ansatz". Er trainiert die "Freiheit zu jeglicher Wendung". Diese ganzheitliche Methodik ist der "Schlüssel zum Erfolg". Er liegt allen "DTB-Leuchtturm-Projekten" zugrunde. Der Begriff bezeichnet notwendige Neu-Ausrichtungen zur Anpassung an schwer zu meisternde Lebensumstände. Bei dieser strategischen Bedeutung nutzt man die Erkenntnis, daß man aus Krisen gestärkt hervorgehen kann. Und wer wollte das nicht können?

Diese Entwicklung des Menschen zu umfassenderen Potenzialen bildet als "Wu-Wei (Nicht-Handeln / Intuition)" seit jeher das Wesen chinesischer Übungswege. 

Erfahren Sie hier mehr über die Vorteile und die einzigartige Erfolgsgeschichte.

 01. Abstract

Die Tuishou-Partner-Übungen, international meist "Push Hands" haben zahlreiche Synonyme wie "Schiebende Hände", "Klebende Hände", "Schlagende Hände", "Fühlende Hände" und "Zerstreuende Hände". Die Übe-Systematik wird rund um den Globus betrieben - allerdings in unterschiedlichsten Formaten. Und es gibt international kein "Pushhands Clearing House" und somit keine weltweite Dach-Organisation.

Daß so viele Jünger der "Pusher-Szene" auf ihrem Weg scheitern, liegt vorrangig am "Push-Hands-Syndrom", und damit daran, daß Praktizierende typischerweise aus dem Taijiquan-Bereich kommen und ihre eng-gefaßten "Szene-Mantras" und deren Anachronismus-Ballast nicht abstreifen. Um die Tür zu öffnen zu den verborgenen Möglichkeiten des "Hände-Schiebens", braucht es den passenden Schlüssel - populäres Infotainment, kommerzielle Hypes und Kopf-Kino sind dafür ungeeignet.

TUISHOU IM DTB: Push Hands: Definition, Standards, Lehrer-Berufsbild, ZPP-ZertifikateDie DTB-Allianz bietet ihrer Community den nötigen "Blick über den Tellerrand". Dieser "Königsweg" offenbart zugrunde liegende Wirkprinzipien und ermöglicht das Ausschöpfen höherer Tuishou-Potenziale. Diese sind im beruflichen und privaten Alltag von großem Wert.

Die DTB-Systematik ist als Resilienz-Training bestens geeignet - es geht darum, eine aussichtslos erscheinende Lage zu wenden und zum eigenen Vorteil zu nutzen. Und wer wollte in diesem zentralen Lebensbereich nicht seine Horizonte erweitern!

Aus der Tuishou-Pushhands-Definition des DTB wird zudem klar: Die in den Partner-Routinen zutage tretende Wirkkraft beruht auf der effizienten Nutzung des "Tai-Chi-Prinzips", also der Yin-Yang-Philosophie. Dieses Wesensmerkmal "Innerer Kampfkünste" findet sich keineswegs nur im Tai Chi Chuan sondern auch in zahlreichen weiteren asiatischen Kampfstilen.

 02. Über diese Webseite

TUISHOU IM DTB: Push Hands: Definition, Standards, Lehrer-Berufsbild, ZPP-ZertifikateAufbau: Trotz der hochgesteckten Ziele ist der Aufbau gut überschaubar. Das nebenstehende Schlüssel-Schaubild veranschaulicht die innere Struktur des Artikels .

Teil A beschreibt die fakten-basierte, ideologie-freie Push-Hands-Definition des DTB-Verbandes. Vergleichbar dem "Rosetta-Stein" macht sie komplexe Zusammenhänge offenbar (A1, A2, A3).

Teil B behandelt die Organisationen / Communites. Es geht somit um die Lernenden und die Lehrenden. Schwerpunkte sind Verbände, Standardisierung und Vergleichbarkeit (B1, B2, B3).

Teil C beschreibt den DTB-Service an bundesweiter Aus- und Fortbildung. Die Ressorts: Treffen, Forum und ZPP-Zertifizierung tragen das WB-Prüfsiegel (C1, C2, C3).

Teil D listet die kontinuierliche Serie aktualisierter Updates aus dem DTB-Modulhandbuch D ("Meisterklassen / Master Classes").

Zielgruppen: Die Online-Plattform richtet sich sowohl an Fachleute als auch an wissbegierige Laien. Angesprochen sind alle Wißbegierigen, die gern "über den Tellerrand schauen" und sich über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Lehre informieren möchten.

Ziele: Diese Tuishou-Seite soll als zentrale Daten-Drehscheibe zu erhöhter Kommunikation in der Pushhands-Community initiieren und durch aktuelle Updates zu vermehrter Gründlichkeit anregen.

Feedback: Die zahlreichen Rückmeldungen und Anfragen spiegeln den hohen Bedarf an seröser Aufklärung und Beratung wider - und sie zeigen, daß seriöse Informationen trotz der im Internet vorherrschenden "Schwarm-Intelligenz" für ernsthaft Suchende auffindbar sind.

 

 

TUISHOU-INTRO: Push-Hands-Potenziale ausschöpfen

Heutiges Push Hands, incl. "Free Pushhands (freies Pushhands)", "Sanshou, Sanda (Freikampf, Free Fight)" und Turnieren, hat mit den brutalen Nahkampf-Techniken früherer Wushu-Anwendung, bei der es ja um Leben und Tod ging, nicht mehr viel gemeinsam. Dennoch - oder gerade deswegen - ist es in unserer Zeit so erfolgreich nutzbar für denjenigen, der es versteht, richtig damit umzugehen.

Richtig vermittelt und regelmäßig betrieben bietet Push-Hands-Training dem modernen Menschen ein reichhaltiges inspirierendes Repertoire an Erfolgs-Strategien, die helfen können, das Leben besser zu meistern und zufriedener zu sein. Gefördert werden u. a. Resilienz, Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Lebensqualität.

Ein zentrales Ziel sind die "Soft Skills". Entwickelt werden die Grundlagen von "Resilienz (Widerstandsfähigkeit)". Dies bedeutet, sich anpassend zu biegen ohne zu zerbrechen. Gerade zu Corona-Zeiten sind wir vielfach gefordert, neue Wege zu gehen. Dabei geht es um weit mehr als nur Gesundheitspflege oder Strategien zur Konfliktlösung.

Besonders für Resilienz-Training bieten Partner-Routinen ein breitgefächertes und komplexes Repertoire. Die Thematik erweist sich durch das Zusammenwirken mehrerer Ebenen als ebenso vielschichtig wie anspruchsvoll. Die Beschäftigung mit den ausgeklügelten "Internals" empfiehlt sich auf jeden Fall, denn die Partner-Übungen haben hier dem modernen Menschen Außerordentliches zu bieten.

Ihre "inneren Werte" bilden ja letzten Endes "die Seele Innerer Kampfkunst" und dienen als "Lackmus-Test für Innere Kraft" einem ganzheitlichen Resilienz-Training. Und wer wollte das nicht können?

Um diesen "Tuishou-Königsweg" gemeinsam zu gehen, haben sich unter dem zentralen DTB-Dach namhafte Organisationen und ihre Mitglieder zu einer Allianz vereinigt mit bundesweit einheitlichen Standards. Der Pushhands-Community bietet dies ein komfortables luxuriöses Zuhause mit Treffen, Forum und Lehrinstitut.

Das Leitbild beruht auf Dr. Langhoffs ganzheitlicher Methodik des "Richtig Lernens und Lehrens". Sein Motto lautet kurzgefaßt: "Demystifizierung: Wissen-Wollen statt Glauben-Müssen". Diese Maxime bildet ein bewährtes Korrektiv zu den in der Pusher-Szene populären "quasi-religiösen" und anachronistischen Anschauungen. Sie sind zum Erreichen hoher Lernziele ungeeignet (s. Push-Hands-Syndrom").

A. Was ist Push Hands / Tuishou?

Teil A beschreibt die fakten-basierte, ideologie-freie Push-Hands-Definition des DTB-Verbandes. Vergleichbar dem "Rosetta-Stein" gib sie Einblick in komplexe Zusammenhänge (A1, A2, A3).

Fazit Teil A: Wie immer man Tuishou / Pushhands definieren mag - jeder ernsthaft Interessierte sollte mit den eigenen Anschauungen sorgfältig und kritisch umgehen statt trendig-wohlfeile Worthülsen und Esoterik-Klischees zu bemühen. Jeder sollte seine innere Position entwickeln und klar zum Ausdruck bringen. Der DTB möchte dazu motivieren und bietet Argumentationshilfen für seine Systematik.

Tuishou (international meist "Push Hands") wird rund um den Globus betrieben - allerdings in unterschiedlichsten Formaten und oft ohne verbindliche Definition. Und selbst wenn Termini definiert werden, so ist ihr "Wording" insofern irreführend, als es zu falschen Schlüssen Anlaß gibt.

Unkritisch möchten dabei viele die energetischen östlichen Sehweisen - oder das, was sie dafür halten - eins-zu-eins übertragen auf westliche Verhältnisse (A1).

Doch für zielführende Argumention sind klare Vorstellungen, Definitionen und Analysen entscheidend. Dies bietet die fakten-basierte ideologie-freie Pushhands-Definition des DTB (A2).

Der DTB-Ansatz basiert auf den Werten westlicher Erwachsenenbildung. Er ist ideologie-frei und beruht auf Faktencheck. Dies schafft ein Korrektiv zu "Szene-Sehweisen" mit ihren "gefühlten Fakten" und ihrer "politischen Korrektheit". Die Infografik "Kopfkino" stellt die Unterschiede gegenüber (A3).

A 1. Exkurs: Energetische chinesische Sehweisen

Erschwert wird eine sachgerechte Tuishou-Definition auch durch "kulturelle Barrieren". Es handelt sich ja um ein komplexes, oft mystifiziertes "Qi-Wirkprinzip".

Traditionell-kulturell stehen die Partner-Routinen im Kontext von "Qi (氣, Lebenskraft)","Taichi (太極, höchstes Prinzip)", "Neijin (內勁, Innerer Kraft-Anwendung)" und "Neijia (内家, Innerer Kampfkunst)". Hinzu kommt eine Fülle von esoterischen romantisch-schwärmerischen Anschauungen. Zudem ist diese thematische "Qi-Klammer" historisch-kulturell eng mit Okkultismus verquickt.

Die ganzheitliche, energetisch geprägte Weltsicht in China ist mit westlichen Vorstellungen vielfach unvereinbar.  Es zeigt sich hier sehr prägnant die grundsätzliche Problematik der kulturellen Übertragbarkeit und Vergleichbarkeit. Dies spiegelt sich auch wider in falschen Übersetzungen chinesischer Fach-Termini.

A 2. Push-Hands-Definition des DTB

Die DTB-Definition beruht auf Fakten-Check und Ideologie-Freiheit. Sie nutzt den "Outside-The-Box-Ansatz" und die Theorie von "Ockhams Rasiermesser". Sie bezieht neben allgemeinen und historisch-technischen Aspekten auch die Partner-Rolle mit ein. Integriert ist eine Definition des "Freien Push Hands / Free Tuishou".

Die DTB-Definition lautet:

Tuishou (chin. 推手, Hände-Schieben, international Push Hands)" bezeichnet Partner-Übungen "Innerer Kampfkunst (内家, Neijia)". Diese nutzen "Taiji (太極, Äußerstes Prinzip, Yin-Yang-Einheit)".

Diese Klärung bildet ein Korrektiv zur Wiki-Definition; diese ist als "Taijiquan & Co" (Baguazhang, Xingyiquan, Liuhebafa, Yiquan)" allzu eng-gefaßt und willkürlich:

Tuishou (chinesisch 推手, englisch Pushing hands, Push Hands – „Schiebende Hände“) bezeichnet eine grundlegende Partnerübung in der chinesischen Kampfkunst Taijiquan.

Beide Definitionen werden in A3 gegenübergestellt.

A 2.1. Allgemeine Charakteristika

In der Wushu-Methodik bilden die Partner-Formen den Komplementär-Bereich zu Solo-Formen und Basics.

Das Tuishou findet sich vorwiegend in Kungfu-Stilen für Nahkampf. Die Anwendungen enthalten vielfältigste Formen des Grappling (Griffmethoden, Griffkampf). Dazu zählen u. a. Griffe, Hebel, Würfe (s. Qinna 擒拿  Chinese Grappling). Intensives Faszien-Training entwickelt außergewöhnliche Sensorik, Reaktion und Verbundenheit der Körper-Struktur.

Oberstest Ziel ist der Sieg über Härte / Stärke durch Nachgiebigkeit / Flexibilität. Zur Methodik gehören Verwurzelung, Balance und Explosivkraft "Fajin". Es ist eine innere Kraft ohne Starrheit, die Strategien lehrt, mit Widrigkeiten professionell-anpassend umzugehen und sich dabei weiter zu entwickeln. Dies stellt letztlich "die Seele asiatischer Kampfkunst" dar.

Tuishou steht inhaltlich, technisch und historisch in engem Zusammenhang mit anderen Wushu-Disziplinen. Doch dies bleibt in den engen, vereinfachenden Szene-Narrativen unberücksichtigt. Sie "erklären" die Zweier-Übungen kategorisch im Schmalspur-Kontext von Taijiquan und Neijia. Fakt ist jedoch: Zur Inneren Kampfkunst  gehören weit mehr Stile als nur "Taijiquan & Co".

 A 2.2. Historisches

Pushhands-Drills entstanden vor langer Zeit in China - wahrscheinlich an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten und unabhängig voneinander. Und es bestand schon früh eine Fülle historisch und technisch gewachsener Verbindungen weit über die Grenzen Chinas hinaus.

Sino-japanische DTB-Forschung belegt: Insbesondere die Tuishou-Prinzipien breiteten sich aus und wurden früh zum Allgemeingut asiatischer Kampfkunst. Die "Tuishou-DNA" war somit alles andere als "Taiji-Inzucht". Erst diese Erkenntnis eröffnet viel weitere Horizonte und umfänglichere Potenziale.

Über die Zeit ist das technische Wissen um dieses einzigartige Erfolgsrezept stark geschrumpft - aber es gelangte bereits früh nach Okinawa und Japan. Dort haben sich entscheidende Details besser bewahrt als im Mutterland China. DTB-Studien weisen dies nach u. a. im Aikido, Judo, Jujutsu und dem darauf beruhenden Wado-Karate (vgl "Kakie", "Kumite", "Kunren" u. a.). Auch das japanische "Nairiki (Innere Kraft)", eine auch China stammende Qigong-Art entwickelt genau die im Tuishou nötigen Fähigkeiten.

Solches Zusatz-Wissen betrifft u. a. Historie Technik, Strategie und Hintergründe. Es schafft einen soliden Daten-Fundus und ermöglicht eine sachgerechte Einordnung "Innerer Kampfkünste" - ganz anders als in den auf Taijiquan fokussierten "Szene-Narrativen".

A 2.3. Rolle des Partners

Wer Push Hands erlernen und praktizieren will, braucht naturgemäß einen Partner. Denn beim Training der "Klebenden Händen" ist steter Kontakt gefordert. Und mehr noch: Das Training wird effizienter durch lebendigen Austausch mit vielen wechselnden Partnern.

Die Rolle des Partners beim Push-Hands-Training hat einen ganz eigenen Charme: Durch di komplementären Rollen erlebt sich jeder ganz bewußt in einer ganzheitlichen Interaktion.

Die Interaktion der "Klebenden Hände" ist von anfang an ein "anfaßbares Wechselspiel" aber zugleich weisen die ausgeklügelten "Internals (Prinzipien)" eine schier unermeßliche Tiefe auf.

Denn mit dem Partner kreieren wir eine gegenseitige Abhängigkeit von "Aufeinander-Treffen (Yang)" und "Miteinander (Yin)". Konkret erlebbar ist dies durch die fließend-spürende Begegnung mit dem Partner im Hier und Jetzt.

Dabei erzeugt as Praktizieren eine ausgewogene dynamische Balance von Nähe und Abgrenzung. Diese Konstellation befriedigt das Bedürfnis vieler Menschen nach Begegnung und Austausch einerseits und nach innerer Eigenständigkeit andererseits.

Achtsames Kontrollieren und Steuern schafft bei Könnern eine dynamisches nicht-enden-wollende Wechselwirkung höchster Perfektion. Sie spielt sich ab in einem spannenden Spannungsfeld von Kommunikation, Wettbewerb und Kampfkunst.

A 3. DTB-Ansatz vs Szene-Ansätze

Entscheidend für den DTB ist die Logik der Prioritäten: Tuishou / Pushhands referenziert auf "Taiji (höchstes Prinzip)" und nicht auf "Taijiquan (Kampfkunst gemäß dem höchsten Prinzip)". Wer diese Logik ignoriert, zäumt das Pferd von hinten auf. 

Die vielschichtige Tuishou-Thematik lediglich aus der Taijiquan-Sicht zu definieren, ist eine allzu begrenzte Deutung, deren Versagen nicht überraschen kann.

Solche Vorstellungen der "Pusher-Szene" sind zu großen Teilen "Ad-Hoc-Bastellösungen" ohne jede Kohärenz. Ihr "Kopfkino" besteht aus Fantasien und Klischees nach dem Strickmuster: "Tuishou / Pushhands bezeichnet eine grundlegende Partner­Übung in der chinesischen Inneren Kampfkunst Taijiquan".

Doch solche "Erklärungen" reduzieren die Darstellung auf die "Politische Korrektheit" der chinesischen Neijia-Narrative. Sie verzerren und bieten nicht das "ganze Bild". Dabei zeigt sich schnell die in der Szene nicht revidierte "Mutter aller Irrtümer": "Pushhands-Internals" gäbe es nur in wenigen Stilen. Fakt ist jedoch: Sie existieren in einer Fülle von Kampfkünsten!

Schaubild für einen vergleichenden Überblick

Gemeinsamkeit ist Nutzung der Inneren Kraft. Unterschiedlich sind Anzahl der Künste sowie Rolle und Stellenwert des "Tai-Chi-Prinzips (Yin-Yang-Einheit)"

KOPFKINO DER SZENE-ANSÄTZE:

 

Tai-Chi-Prinzip

 
          I        

 

TUISHOU

<===

Tai Chi Chuan

plus wenige weitere

===>

Innere Kampfkünste

===>

Innere

Kraft

 

Tuishou ist eine Sub-Kategorie des "Taijiquan & Co". Sie bilden die Inneren Kampfkünste und nutzen Innere Kraft

 

 

FAKTEN-BASIERTER DTB-ANSATZ:

 

TUISHOU

<===

Tai-Chi-Prinzip

===>

Innere Kampfkünste

Tai Chi Chuan

plus viele weitere

===>

Innere

Kraft

 

Tuishou folgt dem "Tai-Chi-Prinzip (Yin-Yang-Einheit)". Dies definiert Innere Kampfkünste. Dazu gehören nicht nur "Taijiquan & Co" sondern viele weitere wie Aikido, Judo, Jujutsu etc. Sie alle nutzen Innere Kraft.

Erklärung zum Schaubild:

Szene-Definitionen entpuppen sich bei gernauerem Hinsehen als eine Art "Kopfkino": Sie beschreiben Tuishou / Pushhands als eine Exklusiv-Kategorie des "Taijiquan & Co (Baguazhang, Xingyiquan, Liuhebafa, Yiquan *)". Nur diese wenigen Stile seien "Innere Kampfkünste". Und nur diese wenigen würden über "Innere Kraft" verfügen.

Doch dieses "Wudang-Shaolin-Credo" bedeutet, "das Pferd vor den Wagen spannen" und es ist leicht widerlegbar. Der DTB-Ansatz macht klar: Im Tuishou / Pushhands manifestiert sich das Tai-Chi-Prinzip der Yin-Yang-Philosophie. Dieses Prinzip wiederum ist das Hauptmerkmal Innerer Kampfkünste. Und von denen gibt es in Asien viel mehr als lediglich "Taijiquan & Co". Hiermit stellt der DTB die Debatte wieder "vom Kopf auf die Füße"!

Update:

Pushing hands, Push hands or tuishou (alternately spelled tuei shou or tuei sho) is a name for two-person training routines practiced in internal Chinese martial arts such as Baguazhang, Xingyiquan, Taijiquan (tài jí quán), and Yiquan.

Wikipedia-Update: "This article needs additional citations for verification. Please help improve this article by adding citations to reliable sources. Unsourced material may be challenged and removed".

Weiterlesen: Diskussion um Definitionen für Push Hands / Tuishou.

 B. Organisationen, Communities und Standards

Teil B behandelt die Organisationen / Communites. Es geht somit um die Lernenden und die Lehrenden. Schwerpunkte sind Verbände, Standardisierung und Vergleichbarkeit (B1, B2, B3).

Die Einleitung B1 behandelt das Community-Phänomen. B2 beschreibt die bundesweite Standardisierung der DTB-Verbände-Allianz und der DTB-Community. B3 geht ein auf die "Pusher-Szene", ihre divergierenden Ansätze und die Rolle chinesischer Meister als "Influencer".

Fazit Teil B: Community ist nicht gleich Community: Höchste Priorität bei der Beurteilung sollten Standards für Transparenz, Qualitätssicherung und Teilnehmerschutz haben. Viele Lehr-Modelle sind zum Erreichen hoher Lernziele ungeeignet. Insbesondere Laien sollten sich hier nicht blenden lassen. So kratzen beispielsweise die "CHI-Welten der Pusher-Szene" nur an der Oberfläche - und können sich für ernsthafte Adepten als Sackgasse erweisen (s. Artikel "Das Push-Hands-Syndrom").

Erst gereinigt von Szene-Defiziten und entzaubert von Guru-Kult entfalten die Tuishou-Routinen ihr eigentliches Potenzial. Somit bietet das wissenschaftlich-objektive DTB-Korrektiv mit seiner klar definierten Systematik eine empfehlenswerte Alternative für alle, die auf ihrem Lernweg Sackgassen, Ballast und Desinformation vermeiden möchten.

Bei den weit-verstreuten Praktizierenden der "Tuishou-Diaspora" ist ein Großteil nicht in Verbänden organisiert - weder die Veranstalter / Träger noch die Nutzer. In diesem "Szene-Flickenteppich" fehlen allgemein anerkannte Standards. Konkret bedeutet dies, daß die von der Szene organisierten Maßnahmen nicht unter DTB-Trägerschaft stehen und der Unterricht bzw. die Events nicht für Aus- und Fortbildung angerechnet werden.

 B 1. Exkurs: Das Community-Phänomen

Der Trend zu Pushhands-Communities ist unübersehbar. Zudem haben gewandelte Lebensbedingungen dazu beigetragen, daß der historisch bedingte Kampfkunst-Aspekt seit einigen Jahrzehnten zusehens weniger gefragt ist.

Es verständlich und begrüßenswert, daß immer mehr Austausch-Treffen stattfinden. Dabei entsteht zugleich allerdings auch eine zunehmende Beliebigkeit in der Szene, weil es dort keine "ordnende Hand" gibt wie beim DTB-Verband.

Dazu gehört auch die Community-Bildung und das wachsende Bedürfnis nach mehr Nähe, Austausch und Kommunikation. Das Bedürfnis, dazu zu gehören läßt sich in unserer modernen Zeit viel leichter, umfassender befriedigen als früher.

Seit geraumer Zeit verlagert sich das Interesse weg vom Guru-Glorienschein" hin zu mehr offener Begegnung, Kommunikation und Bildung von Gemeinschaften. Das Bedürfnis nach Austausch, Foren, Treffen und gemeinsamem Training ist in unserer modernen Zeit ja auch viel einfacher, rascher und umfänglicher umsetzbar.

Heutzutage geht es um Gesundheitsförderung, Stress-Abbau, Lebensqualität und Lifestyle. Unterm Strich lautet das Gebot der Stunde: "Partner-Übungen als Resilienz-Training".

Fazit: Letzlich haben veränderte Rahmenbedingungen dazu geführt, daß in heutiger Zeit immer mehr Praktizierende die Bildung von Gemeinschaften unterstützen. Die Vorteile liegen auf der Hand - aber auch ihre Kehrseite: Zwar ist man freier bzgl. Reglementierung, aber gerade dadurch entwickelte sich in der "Pusher-Szene" der bekannte irritierende Flickenteppich unterschiedlichster Vorstellungen darüber, "was Pushhands eigentlich ist". Zur Problematik der Definitionen (s. Teil A1) kommt nun die Vergleichbarkeit von Anbietern und Gruppierungen.

 B 2. DTB, Allianz und Community

Die Entwicklung zu einer bundesweit verbindlichen Standardisierung ist dank des Engagements des DTB, seiner Allianz und seiner "Community mit Weitblick" in den letzten Jahren gut vorangekommen. Erfolge sind z. B. die DTB-Richtlinien zur Lehrer-Ausbildung und das moderne DTB-Berufsbild. Es basiert auf ganzheitlicher Gesundheitsbildung.

Zur internationalen DTB-Allianz gehören Verbände, Vereine, Netzwerke, Selbsthilfegruppen und ihre Mitglieder.

Ihre gemeinsam getragene Prävention bietet Standardisierung und bundesweite Infrastruktur. Die Vereinheitlichung mittels klarer, garantierter Standards und den daraus erwachsenden Synergie-Effekten erwies sich schnell als Erfolgsfaktor Nr. 1.

Die vielen gemeinsamen Kooperationen des DTB mit anderen Institutionen führten zu einer Allianz mit immer mehr Synergien. Dadurch wiederum wuchs die Zahl der Mitglieder und es entstand eine Community, aus deren Mitte sich weitere dynamische Entwicklungen ergaben.

 

 B 2.1. DTB-Allianz und Mitgliedsvereine

Qigong-Taijiquan-Bundesallianz für Ideologiefreiheit und Faktencheck: "AK Fajin und Tuishou"Als Taijiquan-Qigong-Spitzenverband ist der DTB mit seinen Partnern eine Push-Hands-Organisation ganz besonderer Art, da er als einziger Ideologie-Freiheit und Faktencheck realisiert. Damit ist man stets auf der sicheren Seite.

Der DTB war von Anfang an als Ansprechpartner sehr gefragt - und die ungebrochene Nachfrage zeigt den weiterhin großen Bedarf. Aufgrund seines Engagements für Transparenz und Teilnehmerschutz sehen viele in in der von ihm initiierten Allianz einen "Push-Hands-TÜV". Unter dem DTB-Dach hat Pushhands ein komfortables luxuriöses Zuhause mit Treffen, Forum, Lehrinstitut und offizieller Definition.

Der innovativen DTB-Initiative mit ihren nachhaltigen Lernerfolgen haben sich im Laufe der Zeit weitere namhafte Fach-Organisationen angeschlossen. Diese starke Allianz mit einem einzigartigen Portfolio bietet die Gewähr für größtmöglichen Erfolg (s. Verbände, Gruppen, Foren, Netzwerke).

Sowohl Forschung als auch Lehre erfolgen im DTB und in den ihm angeschlossenen Organisationen nach deutschland-weit geltenden Standards. Diese Vereinheitlichung trägt entscheidend bei zur satzungsgemäßen Förderung und Verbreitung der chinesischen Übe-Systeme inclusive der Partner-Übungen.

 B 2.2. Zentrale DTB-Schulungsstätte

Verbände-Info: Tai Chi Zentrum, Prüfsiegel Weiterbildung, DTB-InstitutDie tragende Rolle als Garant für sachgerechte Aufklärung spielt dabei die bereits 1988 gegründete bundesweite DTB-Schulungsstätte, das "Tai Chi Zentrum Hamburg ev". Das gemeinnützige Institut ist seit 1996 offizieller Träger aller Veranstaltungen in Deutschland.

ZPP-Prüfsiegel für Krankenkassen-Kursleiter, Tai Chi, Qigong, PartnerübungenDen entscheidenden Erfolgsfaktor bildet das an den Vorgaben westlicher Erwachsenenbildung ausgerichtete Leitbild. Dazu gehören neben Ideologie-Freiheit und Faktencheck die Orientierung am Prüfsiegel des Weiterbildung HH und der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP). Diese hat alle Tuishou-Taichi-Qigong-Konzepte und Stundenbilder für Krankenkassen-Förderung zugelassen.

Das Institut steht auch international hoch im Kurs als "Lehrer-Schmiede" und als "Hamburger Modell".

Das Zentrum ist solide integriert und weitläufig vernetzt. Es ist seit 1989 dem DOSB (Dt. Olympischer Sportbund) angeschlossen - über Mitgliedschaft im "Hamburger Sportbund (HSB)" und im VTB-Fachverband ("Verband für Turnen und Freizeit". Hinweis: Termin-Kalender, Veranstaltungsorte und Zahl der freien Plätze auf der DTB-Homepage.

Weiterlesen: Das Tai Chi Zentrum, DTB-Weiterbildung mit Prüfsiegel und ZPP-Anerkennung,

 B 2.3. Internationale DTB-Community

Push-Hands-Community im DTB-Verband: Treffen, Austausch, Kontakte FachfortbildungUnter dem DTB-Dach hat die "Community mit Weitblick" ein bundesweites Zuhause für die Organisation von Push-Hands-Treffen gefunden.

In der Allianz sind die Menschen nicht Kunden sondern Mitglieder. Im DTB bilden sie eine "Community mit Weitblick", in der Austausch eine zentrale Rolle spielt. Dabei steht gemeinsames Lernen auf der Agenda ganz oben. Der lebendige motivierende Austausch in der Community fördert Kontakte und Alltags-Transfer. Die "DTB-Community mit Weitblick" kommt hierbei ganz ohne Dogmen und "politische Korrektheit" aus. Alle sind Schüler von Dr. Stephan Langhoff, die im DTB trainieren. Sie kommen mittlerweile aus über 40 Ländern.

TUISHOU: DTB Events: 81 International Push-Hands Meetings Region Nordheide HannoverSchon ab 1990 organisierte Dr. Langhoff Push-Hands-Workshops mit chinesischen Großmeistern in Hamburg. Damit legte er den Grundstein für die DTB-Community und bis heute erfreuen sich die gemeinsamen Meetings großer Beliebtheit. Der zentrale Treffpunkt in der Nordheide / Region Hannover genießt Kult-Status. Es wurden bereits über 80 Intensiv-Wochen organisiert. Dieser lebendig pulsierende Mittelpunkt mit seiner Arbeitsgruppe AK Push Hands Hannover ist seit Jahrzehnten die Quelle steter Verbesserung und Erweiterung.

 

 B 3. "Pusher-Communities"

In der "Pusher-Szene" führte die vermehrte Community-Bildung zunehmend zu Intransparenz, Beliebigkeit und allgemein zu einem Rückgang der Möglichkeiten. Das unkritisch-naive Verständnis der "Klebenden Hände" steht aktuell erneut im Rampenlicht.

Chinesische Tuishou-Meister Yang-Stil und Chen-Stil in Hamburg auf Einladung von Dr. LanghoffTuishou ist in der "Pusher-Szene" - salopp gesagt - eine Art "Kopfkino". Es ist typischerweise auf den Blickwinkel des Tai Chi Chuan (Taijiquan) beschränkt. Diese verengende "Frosch-Perspektive" zeitigt nur geringen Lernerfolg. Zahlreiche weitere Mängel des "Push-Hands-Syndroms" kommen hinzu. All dies verhindert ein tiefergehendes Verständnis des Wirkprinzips Innerer Kampfkünste. Tuishou sollte ja weit mehr sein als ein "Taiji-zu-Zweit"!

Oberflächliche Pushing-Formate wie "Spüren, Schubsen, Spaß und Spielformen" erinnern zuweilen an "Ad-hoc-Bastellösungen" oder Psychodrama-Rollenspiele. Solche "Freien Dialog-Formen" sagen mehr über die innere Einstellung ihrer Urheber aus als über die Sache selbst (s. Push-Hands-Syndrom).

Chinesische Meister und ihre Rolle als "Influencer"

In der DTB-Mediathek sind ungezählte Videos von chinesischen Meistern archiviert - darunter viele aus der Thematik "Tuishou / Push Hands". Eine ständig wechselnde Auswahl wird  während der Push-Hands-Treffen auf Video-Abenden gezeigt, erklärt und diskutiert.

Unter den Clans der Taiji-Familien-Stile gab es keine Einheitlichkeit außer dem gemeinsamen Bezug auf die "Taiji-Klassiker" und die "Neijia-Mantras". Dieser esoterische Mythos von Unbesiegbarkeit und Privilegiertheit hat im Laufe der Zeit immer mehr seiner einstigen Strahlkraft eingebüßt. Er hat sich jedoch in der Szene in unterschiedlichsten Spielarten erhalten.

Eine Ironie der Geschichte ist die "Zhang-Sanfeng-Doktrin": Obwohl das Tuishou allerhöchste Flexibilität zum Ziel hat und als der Inbegriff für "Siegen durch Anpassen" gilt, ist seine lange Historie durchsetzt von starren Fiktionen, Vorurteilen und Abkapselungen - jedenfalls in den Überlieferungen von Taiji-Familien-Dynastien. Weltfremde Mantras werden sogar in offiziellen Prüfungen abgefragt (!).

Hier ein kurzer Überblick über maßgebliche Szene-Strömungen: Push Hands: Chinesische Organisationen, Meister und die "Pusher-Szene". Siehe auch Push-Hands-Meister werden und Meister Tai Chi Qigong).

 

C. DTB-Service: Ressorts für Weiterbildung

Teil C beschreibt nun den breitgefächerten bundesweiten Mitglieder-Service für modularisierte berufsbegleitende Weiterbildung. Für die steigende Nachfrage erweitert der DTB-Allianz seine Infra-Struktur kontinuierlich. Dies bietet zusätzliche Synergien, die dem Lernerfolg zugute kommen. Aktuell bestehen in der Tuishou-Sparte drei Ressorts: Treffen (C1), Forum (C2) und ZPP-Zertifizierung (C3).

Fazit: Angebot ist nicht gleich Angebot. Mit diesen Kern-Ressorts ist Push-Hands-Training im DTB-Verband der Königsweg zum Ausschöpfen umfänglicher Potenziale mit Alltags-Transfer. Für den Lernerfolg integriert der DTB die drei Sparten "Pushhands", "Tai Chi (Taijiquan)" und "Qigong" in eine eng-verzahnte Übe-Systematik.

DTB-Angebote  werden auch von Nicht-Mitgliedern und aus dem Ausland nachgefragt - und Mundpropaganda tut ein übriges. Es gibt wohl keinen besseren Beleg für Qualität und Service des DTB!

Ein wichtiger Aspekt ist die DTB-Erfolgskontrolle zur verläßlichen Einschätzung des Lernfortschritts. Bei der Online-Buchung ist die Nutzung inclusive. Beginn jederzeit, überall und ohne Vorkenntnisse.

Trotz dieser außerordentlichen Leistung sind alle Angebote sehr preisgünstig und ganz ohne "versteckte Kosten". Das Bauch-Gefühl "Was billig ist, taugt nichts" gilt hier definitiv nicht!

Zum Bildungsangebot gehören auch modularisierte Zusatz-Programme. Ganz oben auf der Agenda stehen Resilienz-Training, Fajin-Explosivkraft, Faszien-Training sowie Push-Hands-Online-Kurse mit Lernerfolgskontrolle.  Zentrale Punkte des Curriculums sind SUNG-Entspannung (körperlich-geistig-seelisches Loslassen), die "Doppelgewichtigkeit (double-weightedness)" und das "Fajin (Qi-Anwendung)"

 

 C 1. DTB-Treffen

Push-Hands-Treffen viermal pro Jahr Region Hannover online direkt buchenZu den wichtigsten Events zählen die internationalen Veranstaltungen unter dem griffigen Titel "Push-Hands-Treffen". Allein in der Region Nordheide / Hannover fanden zwischen 2000 und 2021 über 80 (!) Meetings statt.

Im Vordergrund stehen Austausch, Kontakte, gemeinsames Lernen und überregionale Vernetzung. Dazu wird modularisierter Block-Unterricht geboten mit Alltags-Transfer für Resilienz-Training, Fajin, Faszien-Training u. v. a. m..

Auch 2021 gibt es wie gewohnt vier Austauschtreffen. Da ziemlich konstant 130 Praktizierende pro Jahr teilnehmen, wird mit einer ähnlich hohen Zahl gerechnet. Anmeldung: Internationale Push Hands Treffen  2021: Direkt online buchen.

Weiterlesen: Push-Hands-Treffen in der Region Nordheide/ Hannover.

 C 2. DTB-Forum

PUSH-HANDS-INFO: Dr. Langhoffs Tuishou-EssayDas Online-Forum ist eine gemeinsame Aktion des DTB und der ihm angeschlossenen Institutionen. Das Forum bietet eine sachverständige Erörterung von Themen auf der Basis von Ideologie-Freiheit und Faktencheck. Hier können Menschen miteinander Ideen und Meinungen austauschen ohne jede "politische Korrektheit". Gerade dieser lebendige ungefilterte Austausch schafft den doch so nötigen Raum für die Entwicklung persönlicher gefestigter Menschen mit ihren klaren Standpunkte und Sehweisen.

Damit handelt es sich um ein Forum der ganz besonderen Art. Es ist weit mehr und etwas anderes als eine der Begegnungs- und Kommunikationsstätten der Taiji-Qigong-Szene mit ihren trivialen Narrativen und "alternative Fakten" der Heilslehren / Lobbyisten. Eingearbeitet ist die umfangreiche Daten-Drehscheibe inclusive des seit 1988 aufgebauten Video-Archivs.

Weiterlesen Online-Forum Tuishou, Taijiquan, Qigong.

 C 3. ZPP-Zertifizierungen

Tai Chi und Qigong sind in der Gesundheitsförderung fest etabliert. Die Kursleiter-Qualifizierung erweist sich hier als besonders wichtig. Der VDEK-Spitzenverband hat dafür zusammen mit der ZPP-Prüfstelle den entscheidenden Rahmenplan vorgegeben. Seit vielen Jahren koordinieren sie Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention auf Bundesebene.

DTB-Konzept ZPP-überprüft: Partnerübungen für Krankenkassen-Kurse anerkannt von derZentralen Prüfstelle PräventionKonkret im Bereich Tai Chi Chuan und Qigong ist die ZPP mit ihrem jüngst aktualisierem Leitfaden zuständig auch für die Partner-Drills. Alle entsprechenden DTB-Konzepte sind zpp-anerkannt - auch das neue ZPP-Konzept für Taichi-Tuishou. Es ist ein Angebot an alle modernen Vereine für Gesundheitssport.

Die jahrzehnte-lange Kooperation mit den Krankenkassen und die Anerkennung durch die "ZPP" führte zu einer regen Nachfrage im Gesundheitssport. Der DTB-Service für Kursleiter umfaßt ZPP-Stundenbilder, Kursleiter-Manuale und Teilnehmer-Handouts. Er wird auch von Mitgliedern anderer Verbände nachgefragt - gibt es einen besseren Beleg für Qualität und Service einer Institution?

Weiterlesen: Partnerübungen, Tuishou, Push Hands, ZPP, Krankenkassen

 

D. Update-Serie

Teil D listet die kontinuierliche Serie aktualisierter Updates aus dem DTB-Modulhandbuch D ("Meisterklassen / Master Classes").Die Sammlung wurde übernommen aus Freie Pushhands Treffen Hannover.

 

D. Update 2020 - Freies Push Hands / Free Pushing Hands

Wikipedia-Einträge zu Themen chinesischer Kampfkunst entsprechen bekanntlich oft nicht den Anforderungen von Fakten-Check und Ideologie-Freiheit. Lobbyisten und Heilslehren haben grünes Licht - und ernsthafte Autoren ziehen sich frustriert zurück.

Das Schaubild erklärt: Die Wiki-Definition des Tuishou / Pushhands ist unbelegt und setzt falsche Akzente. Ihre Deutung ist willkürlich durch den Bezug auf Taijiquan-Prinzipien. Der DTB nutzt hingegen das Taiji-Prinzip des Yin-Yang als logische Erklärung!

Wiki-Zitate zum "Freien Push Hands":

 Ebenso irreführend ist das darauf folgende Statement, diese Prinzipien würden nur im "Taijiquan & Co" gelten.

Im freien Tuishou, das nicht mehr einem vorgeschriebenen Ablauf folgt, sondern in dem jede Bewegung der Form angewendet werden darf, können die Übenden demonstrieren, wie sie die Prinzipien des Taijiquan verinnerlicht haben.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Tuishou (Hervorhebung vom Autor).

Diese Übung gilt als Vorübung für die Anwendung der Kampfkunst. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Tuishou. "... und dann schließlich verschiedene Formen des "freestyle" push hands, die zum Kämpfen führen."

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Pushing_hands

D. Update 2020 Push Hands "Outside The Box"

Ein praktisches Beispiel ist das in den Klassischen Schriften geforderte "Kleben / Folgen / Anhaften", also der spürende Hautkontakt. Diese Sensorik ist ja nicht Selbstzweck sondern ermöglicht eine Fülle von Informationen über den Hier-und-Jetzt-Zustand des Kontrahenten. Aber "im gleichen Atemzug" muß man über vorgegebene Rahmen hinauswachsen: Bei der Ausführung der entscheidenden Technik, die den Sieg bringen soll, ist Kleben / Folgen natürlich kontraproduktiv, denn ich möchte ja schneller sein als mein Gegenüber.

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neue Muster innovative kreativ Der Schlüssel zum Erfolg heißt also nicht „Think outside the box“, sondern „Expand your box“. atypisch komplementär nicht Gleiches mit Gleichem

Der Begriff "Outside-The-Box" Das Neun-Punkte-Problem ist eine Aufgabenstellung aus dem Bereich des praktischen Problemlösens.

 in der Denkpsychologie.

Die Aufgabe besteht darin, 9 quadratisch angeordnete Punkte durch vier gerade Linien zu verbinden, ohne den Stift abzusetzen. Erst durch

ist eine Lösung möglich, indem man über das Quadrat hinaus zeichnet

Push Hands / Tuishou outside the box: Innere Haltung: Willenskraft, Kampfgeist, ResilienzPush Hands ist "Resilienz-Training par Exellence" - es geht ja darum, eine aussichtslos erscheinende Lage zu wenden und zum eigenen Vorteil zu nutzen. Und wer wollte das nicht können?

Diese Tuishou-Seite mit ihrem "Outside-The-Box-Ansatz" soll zu einem "Blick über den Tellerrand" motivieren. Diese Besonderheit teilt sie mit den "DTB-Leuchtturm-Projekten". Dieser Begriff bezeichnet notwendige Neu-Ausrichtungen zur Anpassung an schwer zu meisternde Lebensumstände. Bei dieser strategischen Bedeutung nutzt man die Erkenntnis, daß man aus Krisen gestärkt hervorgehen kann.

 

D. Update 2020 Master Classes / Workshops für Tai-Chi-Pushhands

Free pushinghands freies Push Hands im DTB mit Dr. LanghoffVielen ist der Begriff "Freikampf /Free Fight" aus Meisterschaften des fernöstlichen Kampfsports her bekannt. Vergleichbar ist "freies Push Hands / Free Style Push Hands", das auch in Deutschland populär ist. Deren Formen, Muster und Schemata sind nicht vorgegeben (s. den Artikel "Free Pushing Hands Patterns"). Bereits in den Neunziger Jahren leiteten in Hamburg chinesische Meister auf meine Einladung hin Workshops für das Freie Pushing Hands / Yang-Family-Masterclass. Zu diesen frühen Meisterklassen gehörten Koryphäen wie Yang Zhenduo, Fu Shengyuan, Yang Zhenhe und Zhang Youquan.

Aufgrund meiner Kampfkunst-Vorerfahrung seit 1969 erkannte ich jedoch bei ihren Anwendungen gravierende Schwachstellen. Vieles an ihren Demonstrationen war unrealistisch und für Free Fight / Selbstverteidigung gefährlich: Statt den Partner zu kontrollieren, basierten ihre Griffe auf Wegschleudern - wobei der Geschleuderte sich sogar vorsehen mußte, um seinen Lehrer nicht zu verletzen (!).

Auch Video-Mitschnitte von Wettbewerben enthüllen schonungslos das niedrige Niveau heutiger Kampf-Formalisierungen. Die "Wudang-Shaolin-These" der Taiji-Spin-Doktoren ist unglaubwürdig: Sieger sind ja nicht die Taijiquan-Meister sondern ausgerechnet die viel-geschmähten "Externen". Man denke nur an den Judoka Mario Napoli, den Sieger der Chenjiagou-Weltmeisterschaft oder den MMA-Fighter Xu Xiaodong, der Wei-Lei in einem Duell nach wenigen Sekunden besiegte.

Wenn also Tuishou gemäß Wikipedia-Deutung die "grundlegende Partnerübung des Taijiquan" ist, so stellen die Szene-Ausprägungen des "Freien Pushens" sicher Irrwege und Sackgassen dar. Sie widerlegen auch Yang Chengfus "Unbesiegbarkeits-Mantra" auf das deutlichste.

Und wenn also freies Pushing Hands auf vielen Szene-Treffen als Programmpunkt angeboten wird, so mag dies zwar die Kommunikation unter den Teilnehmenden fördern, aber ein solches "Infotainment" ist nicht dazu angetan, das Tuishou auf ein neues Niveau zu heben.

Das DTB-Korrektiv findet daher immer mehr Anklang. Der DTB empfiehlt das "Freie Pushen", um höhere Potenziale zu erreichen. Hat ein Adept erste Fortschritte gemacht in Pushhands-Basics wie "Tingjin (Hörende Kraft)", "Fajin (Explosivkraft-Entladung)" oder "Tifang (Entwurzeln)", so . Im DTB werden dabei auch Prinzipien und Techniken der Nairiki genutzt, die aus China stammen.

 

D. Update 2020-10: Definition: Die falsche Logik der "Pusher-Szene"

Es gibt zwei unterschiedliche Erklärungsmuster beim Beschreiten des Push-Hands-Weges - den Szene-Ansatz und den DTB-Ansatz.

1. Der Szene-Ansatz:

Tuishou bezeichnet die Partnerübungen des Tai Chi Chuan (Kampfkunst des Höchsten Prinzips) und weniger anderer Wushu-Stile: Baguazhang (Bagua Chuan), Xingyiquan (Hsing I Chuan), Liu He Ba Fa (Wasserboxen) und Yiquan (I Chuan). Nur diese gehören zu "Inneren Kampfkünsten".

2. Der DTB-Ansatz:

Tuishou bezeichnet Partnerübungen nach dem Tai-Chi-Prinzip (dem Höchsten Prinzip). Dazu zählen eine große Zahl asiatischer Kampfkünste wie Aikido, Judo, Jujutsu, Wado-Karate etc.! Und auch sie zählen zu "Inneren Kampfkünsten".


Der Zzene-Ansatz betrifft die falsche Ebene und daher irreführend. Er beruht auf einer falsch verstandenen Logik - daß diese so weit verbreitet ist, macht sie ja nicht wahrer.

Richtig ist vielmehr die erste Ebene: Tuishou hat engen Bezug zum philosophischen Begriff "Tai Chi ("Höchstes Prinzip)" - also dem Yin-Yang-Prinzip. Und dieses liegt selbstverständlich auch dem Tai Chi Chuan zugrunde - daher dessen Name "Kampfkunst gemäß dem Höchsten Prinzip". Dies ist nicht die primäre Ebene sondern die sekundäre

Tuishou und Tai Chi Chuan folgen daher identischen Vorgaben, wie sie in den "Klassischen Schriften" beschrieben wurden. Dazu zählen z. B. "Starre mit Flexibilität besiegen"und "Fülle und Leere unterscheiden". Aber: Diese "Internals" finden sich in einer großen Zahl anderer asiatischer Kampfkünste wie Aikido, Judo, Jujutsu, Wado-Karate etc.! Folglich zählen diese logisch auch zu den "Inneren Kampfkünsten".

All dies ist entscheidend für eine angemessene Einordnung und ein verbessertes Verständnis des Tuishou. Und es ist besonders weiterführend angesichts der Tatsache, daß im Tai Chi Chuan über die Jahrhunderte so viel Wissen verloren gegangen ist.

Daher die DTB-Methodik - sie besagt: Was sich in anderen Künsten erhalten hat, wird für das "ganze Bild" berücksichtigt.

Die Szene-Methodik entspricht dem Suchenden, der die verlorenen Schlüssel nicht dort sucht, wo er sie verloren hat sondern unter der Laterne - weil es dort heller ist!

 

D. Update 2020-10: Push-Hands-Definition von Yang Chengfu

Altmeister Yang Chengfu hat die Zweikampf-Drills aus der "Inneren Kampfkunst" seines Großvaters Yang Luchan überliefert bekommen. Damals war die Auseinandersetzung mit einem Kontrahenten der Lackmustest für die Wirksamkeit und die eigenen Fähigkeiten. Als er die traditionellen Tuishou-Routinen modernisierte und erleichterte, ging vieles für die Nachwelt verloren. Zudem haben Meisterschüler sie gemäß ihren eigenen Vorstellungen interpretiert und modifiziert.

Es ist daher eine lohnende Aufgabe, zu beschreiben, wie Altmeister Yang sein Push Hands definiert und seinen Schülern nahebrachte. Dreh- und Angelpunkt sind die innerhalb der Familie überlieferten Klassischen Schriften und die "Taijiquan-Essentials". Sie postulieren die Überlegenheit des "Wudang" über das "Shaolin". Demzufolge bringt der Einsatz der "weichen Qi-Energie" den Sieg über Stilisten "harter äußerer Kampfkünste".

In der Yang-Familie gehört dieser "Spin" bis heute zu den offiziellen Prüfungsfragen im Master-Ranking. Wenngleich Yang Chengfus Verständnis bis heute die Push-Hands-Community in weiten Teilen prägt, so wird die ehemalige Deutungshoheit und "political Correctness" doch zunehmend infrage gestellt.


 

D. Update 2020-10: Spiralen im Push Hands

Push Hands Spiralen 2Push Hands Spiralen 1Push Hands und Spiralbewegungen / "Seide-Ziehen" Die hohe Kunst des traditionellen Tuishou hat historisch sowie technisch enge  Bezüge zu den traditionellen Kraftlinien des "Chansigong" wörtlich "Seide schlingen/ wickeln). Dabei geht es um Körperarbeit, Körperstruktur und Körperhaltung. Mit diesen "Seidenweber-Übungen" werden rotierende Kräfte oder Spiralen aus dem Becken erzeugt, die den ganzen Körper einbeziehen.

Besonders in der Tradition des Wu-Stils und des Chen-Stils spielen die Spiralen des Tui Shou eine zentrale Rolle. Auch in der japanischen Kampfkunst sind diese Kreis- und Spiral-Bewegungen unter dem Begriff "Rasen (螺旋 )" weit verbreitet.

 

D. Update 2020-10: Dalü - das "Große Ziehen

TUISHOU BASICS: Push Hands Drills: Dalu Großes Ziehen: SchrittfolgeEine bekannte Tuishou-Form, das "Dalü (Großes Ziehen)" gehört zu den Basics des DTB-Curriculums. Ein Dalü-Online-Kurs ist in Planung. Anders als oft behauptet, ist die Dalü-Routine nicht eine Übungung für Fortgeschrittene. Ganz im Gegenteil ermöglichen die Ausweich-Schritte gerade Anfängern das Umgehen mit der Kraft des Kontrahenten. Die Abbildung zeigt eines der vielen Schritt-Variationen der Abfolge.

Das Dalü ist also eine gute Einsteiger-Übung. Gerade diejenigen, die keine Vorerfahrung mit Bewegungssportarten bzw. Kampfkunst haben, sind erheblichen Stress ausgesetzt, der durch die extreme Nähe beim Push Hands auftritt. Durch die Rückwärts-Schritte wird das Umgehen mit diesem Problem erleichtert. Siehe auch: Meisterklasse Fu Zhongwen: Schrittfolgen des Dalü-Tuishou (Großes Ziehen)

 

Update 2020-10: Essays "Mastering Pushhands"  and "Pushhands Manual"

NAIRIKI: Martial Arts Internals - Seminar with Toby Threadgill HamburgThis current page on tuishou / pushing hands was spurred by the international masterclass in Hamburg on "unified strength and connected body" conducted by TSYR-Kaisho Toby Threadgill. It also is part of a larger in-depth study on basic excercises for developing internal energy, resilience and better health. They can be employed with or without a partner and are quite ubiquitous in Eastern martial arts.

Dr. Langhoff´s Sino-Japanese documentations (Updates 2020 research articles) "Mastering Push Hands" and "Push Hands Manual" both deal with a wide range of comprehensive topics related to traditional martial arts´ internals underlying intricate partner drills. It covers i.a. technique, history and teaching methodology. See also masterclass series T. Threadgill on Shindo Yoshin Ryu Jujutsu and Nairiki.

D. Update 2020-10: Dr. Langhoff über östliche Wege

Vor langer Zeit, vor etwa 50 Jahren hörte ich zum ersten Mal von der Verheißung, daß das Training östlicher Künste zur Entwicklung eines besseren und zufriedenen Menschen führen kann. Das erstere zu beurteilen überlasse ich anderen, weil es allzu subjektiv und relativ ist - aber das zweite habe ich zweifellos erreicht. Auch meine Gesundheit ist glücklicherweise recht gut. Allerdings war auch meine Mutter ihr Leben lang nie krank - und sie praktizierte keine östliche Kunst.

In den nunmehr 50 Jahren hat mich die Faszination am Potenzial östlicher Wege nie wieder losgelassen. Sie umfassen bekanntlich ein unermeßliches Spektrum von Meditation über Kampfsport / Kampfkunst und Selbstverteidigung bis hin zur ganzheitlichen Gesundheitspflege, Lebenspflege mit den Philosophien des Yin-Yang und Wu-Wei. Sie ermutigen zum Loslassen und zum Verzicht auf "Doppelgewichtigkeit". Die daraus entstandenen Einsichten habe ich einfließen lassen in meine Gestalt-Methodik des Richtig Lernens und Lehrens.

D. Update 2020-10: Push Hands, ZPP, Krankenkassen und Gesundheit

In dem aktuellen Bericht von Olaf geht es um die erfolgreiche ZPP-Zulassung von krankenkassen-geförderten Kursen mit Partnerübungen des Tai Chi und Qigong. Beschrieben wird, wie der DTB-Dachverband und sein zentrales Bildungsinstitut, das "Tai Chi Zentrum Hamburg" dieses Vorhaben umsetzen konnte. Künftig kann nun jeder Tai-Chi-Lehrer in ganz Deutschland eine DTB-Konzept-Einweisung beantragen. Siehe dazu das Modulhandbuch / Curriculum "DTB-Prävention".

Olaf: "Unser ZPP-Arbeitskreis wollte bereits vor Corona ein Krankenkassen-Programm erarbeiten mit dem Thema "Taiji-Qigong-Gesundheitsübungen mit Partner". Die spannende Frage war natürlich, ob die "ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention") zustimmen würde. Beflügelt von der positiven Prognose des DTB-Vorstands Dr. Langhoff machten sich mein Kollege Bernd und ich uns ans Werk." Weiterlesen: Partnerübungen, Tuishou, Push Hands, ZPP, Krankenkassen.

D. Update 2020-10: Lehrer-Checkliste

Die deutsche "Kleinstaaterei" ist sprichwörtlich und gilt bekanntlich auch für Tai Chi und Qigong. Der Flickenteppich der "Szene-Standards" läßt sich auch für Verbände wie den DTB-Spitzenverband kaum bekämpfen. Es braucht viel Geduld und Ausdauer, um Lehrende zu mehr Transparenz und Vereinheitlichung zu motivieren. Daß es dennoch Erfolge gibt, zeigen die Verschärfungen des GKV-Leitfadens und der DTB-Allianz.

D. Update 2020-10: Push-Hands-Online-Kurse

Dr. Langhoffs Online-Kurse, Pushhands, innere Kraft / ResilienzEs gibt auch Neues zu vermelden zu Push-Hands-Online-Kursen: Aufgrund der Integration der Push-Hands-Sparte in die Lehrer-Ausbildung für Tai Chi und Qigong wurden weitere Online-Kurse zum Erlernen der "Schiebenden Hände" publiziert. Ebenso Pushhands-Onlinekurse für Resilienz / Innere Kraft. Hilfreich gerade für die Corona-Zeit: Man kann ohne Partner üben!

Hier sind besonders die Sportvereine gefragt. Zu den DTB-Mitgliedern gehören auch Online-Sportvereine für die Gesundheitsbildung. Sie bieten mit ihren Online-Kursen und ihrer Lernkontrolle einen großartigen "Heimvorteil".

Viele Menschen haben durch mein "Tuishou-Leuchtturm-Projekt" zusätzliche Anregungen erhalten und sogar einen neuen Zugang zu dem gefunden, was allgemein (aber eben fälschlicherweise) als "Zweier-Taiji" bezeichnet wird. Darunter sind auch etliche Angehöriger anderer Organisationen. Es gibt wohl kaum ein überzeugenderes Zeichen für erfolgreiche Verbandsarbeit!

Weiterlesen: TUISHOU: Push Hands Lernen Online-Kurse: Selbststudium.

Link zum Essay November 2020: TUISHOU: Push-Hands-Artikel von DTB-Ausbilder Dr. Stephan Langhoff


Anmerkungen:

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Ich klammere in dieser Folge etliches zunächst aus. Dazu zählen Schrittmuster / Richtungswechsel, Kampftechniken mit Geräten (Bälle etc.), Fajin und Strategie-Konzepte.

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Dazu zählt die "Szene" bzw. "Wikipedia" zusätzlich zum Taijiquan noch Baguazhang, Xingyiquan, Yiquan, Liu He Ba Fa.

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Diverse persönliche Kommunikationen mit Teruo Kono, Toby Threadgill, Bob Nash, Mike Sigman, Fu Shengyuan, Yang Zhenduo, Zhang Youquan (s. Doku "Masterclasses Hamburg).

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Der Titel "Push-Hands-Meister (Tuishou-Meister)" bezeichnet eine traditionelle Graduierung von Stufen der Meisterschaft. Offenbar spielt es dabei keine Rolle, ob man auf Turnieren gesiegt hat und ob man zu Duellen herausgefordert wurde. In den Familien der Taiji-Dynastien wird man sozusagen "mit dem Meister-Titel auf der Stirn hineingeboren". Es ist unklar, ob es gemeinsame Absprachen oder abgestimmtes Vorgehen gibt.

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