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Verbände und Lehrende sind oft verstrickt in Kommerz, Lobbyismus und Loyalität

Anstatt falsche Lehr-Inhalte zu korrigieren werden Forschungen ignoriert und Fakten kleingeredet

Zudem ist ihr traditionell-esoterischer Moralkodex unvereinbar mit Güte-Kriterien westlicher Erwachsenenbildung

Mein Alternativ-Ansatz schafft ein umfassendes Korrektiv für Fehlentwicklungen wie Fundamentalismus, Folklore und Beliebigkeit

Kern-Bereiche sind Lernen und Lehren nach ideologie-freien Qualitätsstandards, Fakten-Treue, Unabhängigkeit sowie innere Weiterentwicklung

RESILIENZ MIT TAI CHI UND QIGONG

✔️ Der Verfasser dieser Seite, Dr. Stephan Langhoff ist als Experte für Tai Chi Chuan (Taijiquan) und Qigong einschlägig bekannt und ausgewiesen. Der Geschäftsführer des DTB-Zentralverbandes informiert hier über Wege zur Erhöhung von Resilienz. Die Stärkung der "Inneren Kraft" ist ein zentrales Ziel chinesischer Gesundheitsübungen wie Taiji und Qigong. Entscheidend ist dabei die Übertragbarkeit in den Alltag. Es ist eine innere Kraft, die hilft, nach Schicksalschlägen oder Mißerfolgen nicht aufzugeben sondern wieder aufzustehen.

Der Autor gibt eine Einführung in das Thema "Resilienz" und erläutert seine These der Untrennbarkeit von somatischen und mentalen Aspekten.

Der über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannte promovierte Philologe bietet nicht das in der Esoterik-Szene übliche Martial-Arts-Infotainment sondern nimmt die eigentlich selbstverständliche Sorgfaltspflicht zu seriöser Aufklärung ernst. Der passionierte Forscher distanziert sich von Lobbyismus und quasi-religiösen Glaubensgruppierungen. Die "Soft Skills" stehen auch im Zusammenhang mit dem Resilienz-Training.

Zusätzliche individuelle Hilfestellung kann darüberhinaus durch ein persönliches Telefonat mit dem Autor erfolgen. Dr. Langhoff berät Sie gern unter 040 2102123.

 

Tai Chi und Qigong als Resilienz-Training

Dr. Langhoff über "Qigong-Resilienz", "Mentale Kontrolle" und "Alltags-Transfer"

DTB-Geschäftsführer Dr. Langhoff befaßt sich seit langem mit dem Thema "Qigong-Resilienz". Regelmäßig und korrekt praktiziert fokussieren sie sich auf die mentale Kontrolle der Faszien. Der einschlägig ausgewiesene, passionierte Forscher sagt: Östliche Wege verbinden Theorie und Praxis auf einzigartige Weise. Meine übergreifende These nach 50 Jahren eigener Erfahrung mit dem Übungsprogramm "Qigong-Resilienz": Grundsätzlich handelt es sich beim Resilienz-Phänomen stets um eine Kombination von physischen und psychisch-mentalen Anteilen. Eine zergliedernde Trennung macht theoretisch und praktisch keinen Sinn. So sind etwa die häufigsten Schlüsselworte auf Körper und Seele anwendbar: Biegen, zerbrechen, abprallen, zentrieren etc. Die Bezeichnung "Resilienz" geht zurück auf lateinische Verb "resilire", welches "zurückspringen" oder "abprallen" bedeutet.  Als das Gegenteil von Resilienz gilt übrigens "Vulnerabilität (Verwundbarkeit)." Ich werde oft gefragt, warum bei meinen Qigong-Resilienz-Übungen der Alltags-Transfer so effektiv ist. Dies liegt an dem philosophisch-kulturellen Hintergrund, aus dem die Übungsprogramme stammen und die Art, wie ich sie dem Westler nahebringe.

Die fernöstlichen Wege des Daoismus und Taoismus betonen die Entwicklung einer starken, in sich gefestigten und unabhängigenPersönlichkeit und damit das Durchhalten und das stetige Überwinden von Schwierigkeiten. Dies gelingt nur mit einem hohen Maß an Lebenskraft und dem starken Willen nicht aufzugeben. Und genau in dieser Erfahrungswissenschaft liegt der Schlüssel für Meditation, Kampfkunst und Gesundheitspflege. Die Schwierigkeit für Laien liegt darin, daß sie nicht wissen können, was man aktiv-bewußt trainieren muß und was man später spontan-unbewußt "geschenkt bekommt". Zum ersteren gehören die Stellungen und zum letzteren gehört die "Innere Kraft" und ihre "Ressourcen /Behältnisse".

Das Resilienz-Prinzip und das Gelassenheitsgebet

Dem US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr wird das "Gelassenheitsgebet" zugeschrieben: "Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,   den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden". Auch Resilienz-Training läßt sich so verstehen - beispielsweise im Qigong, wo Mystik und Wunschdenken weitverbreitet sind. Realistische Einschätzung ist dabei entscheidend, um richtig zu handeln - man denke an den Boxer-Aufstand in China, bei dem viele erschossen wurden, weil sie überzeugt waren, durch Qigong-Meditation kugelfest zu sein! Diese "Weisheit" stünde auch jenen Taiji-Scharlatanen gut an, die behaupten, unbesiegbar zu sein - gerade unlängst gab es ja den Fall von Wei Lei, der nach wenigen Sekunden Duell von Mixed-Martial-Arts-Fighter Xu Xiadong besiegt wurde. Siehe auch die Review "Unified Strength" von Takamura-ha Shindo Yoshin Ryu Jujutsu von Toby Threadgill, das Taiji-Prinzip sowie den Kurskalender des Block-Unterrichts von Ausbildung Köln Bonn.

Imprägnierung Lotus-Effekt, Teflon-Effekt

Training der Inneren Widerstandskraft (Resilienz) mit Tai Chi und Qigong: Dr. LanghoffWas man heutzutage mit dem trendigen Stichwort "Resilienz" beschreibt, hat mich über die ganzen fünfzig Jahre meiner Beschäftigung mit östlichen Künsten "auf Trab gehalten" - die Bezeichnung selbst kenne ich allerdings noch nicht allzu lange. Das Training in östlichen Künsten ist eine erstklassige "Reslienz-Schmiede", wenn es korrekt, aufbauend und regelmäßig ausgeführt wird. Alle drei Hauptanteile östlicher Künste, also Gesundheitsförderung, Meditation und Kampfkunst, erfordern vom Praktizierenden eine beträchtliche Durchhalte-Fähigkeit. Diese betrifft sowohl die Physis als auch die Psyche. Beide, Körper und Willen, müssen dafür gut entwickelt sein und sich gegenseitig unterstützen. Doch dieses harte "Durchhalten-Müssen" ist nicht jedermanns Sache - viele meiner Sport-Kollegen aus dem Wado-Ryu-Karate sind im Laufe der Jahrzehnte daran gescheitert. In den "weicheren Künsten" wie Tai Chi und Qigong sind die Ausgangsbedingungen entschärfter und daher ist die Abbrecher-Quote auch geringer. Alles in Allem also ein gutes Vorzeichen für alle, die mit diesen Künsten etwas für ihre Innere Widerstandskraft tun wollen. Quelle: Yang-Chengfu-Montage.

Widerstandskraft ist im Leben sehr wichtig - und man kann sie trainieren, um eines der bewundernswerten "Steh-Auf-Menschen" zu werden, die, auch wenn sie "am Boden zerstört" sind, nicht liegenbleiben. Ihre Zähigkeit und Zuversicht wird als "Resilienz" bezeichnet. Der Name geht zurück auf das lateinische Verb "resilire", welches "zurückspringen" oder "abprallen" bedeutet.  Als das Gegenteil von Resilienz gilt übrigens Vulnerabilität (Verwundbarkeit). Resilienz ist eine Art "Innere Kraft", die in engem Zusammenhang mit Selbstvertrauen steht.

Mit einer solchen Widerstandskraft biegt man sich zwar aber man zerbricht nicht. Wichtig dabei: Es geht also nicht um Widerstandskraft allein sondern um geschicktes, angepaßtes Verhalten. Die fernöstliche Yin-Yang-Philosophie weist hier den Weg: Eine unbeugsame Eiche mag im Sturm umfallen, während sich ein biegsamer Baum unversehrt bleibt.

Berufliche Gesundheitsförderung

Immer mehr Betriebe schulen ihre Mitarbeitenden im Bereich "Innere Widerstandskraft / Resilienz" mit Methoden des Stressmanagements, der Haltungsschulung und der ganzheitlichen Gesundheitsförderung (Salutogenese). Östliche Künste wie Taijiquan und Qigong sind dazu gut geeignet - das belegen Langzeit-Evaluierungen des Tai Chi Zentrums Hamburg e. V. auf eindrucksvolle Weise. Auch in vielen asiatischen Unternehmen ist täglicher Gesundheitssport längst zur Routine geworden. Und auch hierzulande weiß man: Die Gesundheitsfürsorge im Beruf wird für Arbeitgeber immer wichtiger werden. Es gilt. den Krankenstand zu senken und die Mitarbeitenden belastungsfähig zu halten.

Steigerung der Resilienz mit Qigong

Resilienz stärken mit Qigong-Übung: Dr. Langhoff, DTB-Qigong-LehrerDas chinesische Wort "Qigong" bedeutet "Training zur Stärkung der inneren Lebenskraft". Qigong-Übungen sind somit für viele Menschen der Schlüssel par Excellence für eine nachhaltige Resillienz-Erhöhung. Mit einfachen Übungsreihen kann jeder zuhause oder im beruflichen Alltag viel für sich und seine Widerstandskraft erreichen. Voraussetzung sind regelmäßiges Praktizieren und das korrekte Erlernen. In der DTB-Lehrerausbildung werden zahlreiche unterschiedliche Sets im Kompakt-Unterricht mit Block-Modulen vermittelt. Das Block-Format ist sehr effektiv - s. dazu das DTB-Gutachten "Lernen in Blöcken".

1: Senioren: Resilienz im Alter

Resilienz und Sturz-Prophylaxe

Verbessertes Gleichgewicht und Verringerung von Sturzgefahr ist auch unter dem Begriff "Resilienz im Alter2 zu fassen. Ich habe dazu in Kooperation mit Krankenkassen, Volkshochschulen und Senioren-Wohnheimen spezielle Resilienz-Übungen zu Gesundheitsförderungsprogrammen zusammengestellt und unterrichtet.

Der TCDD e. V. bietet viele meiner Senioren-Programme auch kostenlos an: Siehe https://www.tai-chi-dvds.de/senioren.html

Meine Senioren-Programme haben als ein Ziel, die Sturz-Prophylaxe zu verbessern. Die Übungen richten ihren Fokus auf verbesserte Balance, Eigenwahrnehmung und mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dazu ein schönes Feedback: Heute morgen nach dem Unterricht meines Senioren-Kurses in Hamburg-Schnelsen kam eine Teilnehmerin auf mich zu und sagte: "Weißt Du noch? Als ich vor 29 Jahren in Deinen Kurs kam, hattest Du immer eine kleine Pause nach 30 Minuten gemacht und ich habe damals gedacht, daß ich die immer brauchen würde. Doch jetzt bin ich fitter als damals mit 60 Jahren!"

Stürze sind ein häufiges Problem alter Menschen. Zur Prävention können kranken­gymnastische Übungen verordnet werden. Aber es bieten sich auch Tai-Chi-Übungen an. Ihre Vorteile könnten in einer beruhigenden Wirkung und in einem Training der Körperbalance liegen.

Eine neuere Studie besagt: Therapeutische Tai-Chi-Übungen beugen Stürzen im Alter besser vor. An der Studie nahmen 670 Senioren im Alter von durchschnittlich 77,7 Jahren teil, die in den vorangegangenen 12 Monaten mindestens einen Sturz erlitten hatten. Eine therapeutische Variante der meditativen Bewegungs-Choreografie Tai-Chi hat in einer randomisierten Vergleichsstudie ältere Menschen besser vor Stürzen im Alter bewahrt als ein multimodales Training. Die Ergebnisse wurden in JAMA Internal Medicine (2018; doi: 10.1001/jamainternmed.2018.3915) vorgestellt.

2: Innere Kraft durch Kampfkunst

Seelische Widerstandkräfte stärken

Stress und Krisen meistern mit Taiji und Qigong. Die Strategie der Steh-auf-Menschen gegen Alltagsstress und Leistungsdruck.

3: Resilienz und Wuwei

"Wuwei" ist ein Kernbegriff der Kampfkünste und des Buddhismus überhaupt. Auch im Daoismus stellt diese Art von "Handeln-Nichthandeln" ein hohes Ziel dar. Die dafür erforderliche Spontaneität, Ursprünglichkeit und Natürlichkeit beinhaltet bereits eine gehörige Portion Widerstandskraft. Diese "eingebaute Resilienz" kann man durch Training zu einer unerschöpflichen Kraft-Quelle entwickeln - so die Philosophie des fernöstlichen kulturellen Hintergrundes.

4: Resilienz-Training im Blockunterricht

Meine Spezialität sind Kompak-Ausbildungen im flexiblen Block-Modulsystem: Heutzutage bestehen völlig andergeartete Anforderungen an qualifizierte Lehrerausbildungen als früher. Es geht weniger um Kampflkunst und mehr um Gesundheitsförderung. Auch haben sich jetzt Pädagogik/ Didaktik und Anatomie/ Physiologie einen festen Platz erkämpft, wo früher traditionelles Vormachen-Nachmachen verbreitet war. "Gestufte Lizensierung" in Blockausbildungen. Eine Blockveranstaltung umfaßt ein Blocktraining, welches in konzentrierter Form in einem Zeitraum von einer Woche abgehalten wird. Zu den Vorteilen des Blocksystems gehört, daß Lehrinhalte intensiver gelernt und auch Randbereiche behandelt werden können.  Siehe DTB-Gutachten hier: Ausbildung Hannover Taijiquan Qigong.

5: Resilienz-Training mit Tai Chi und Qigong bei Krankenkassen

Bereits ab 1990 hat das Tai Chi Zentrum Hamburg mit Krankenkassen eng zusammengearbeitet. Nach wenigen Jahren hatten sich Kooperationen entwickelt mit AOK, BEK, BKK, DAK, HEK, IKK, KKH, TK AOK. Implizit ging es dabei immer um die Stärkung Innerer Kräfte als Hilfe zur Selbsthilfe - auch wenn der Terminus "Resilienz" damals noch nicht verbreitet war. Besonders bei den Betriebskrankenkassen stießen diese Programme im Rahmen der Betrieblichen Prävention auf viel Anklang bei den Versicherten. Quelle: Tai Chi Qigong Krankenkassen. Ein Teil der Spezialprogramme sind Teil der DTB-Lehrerfortbildungen. Kostenloser Download bei der Landessportgruppe Ausbildung Hannover.

5: Bambusblatt

Schnee-Last auf Bambusblatt

E. Herrigel beschreibt den Bezug des menschlichen Handelns zur Natürlichkeit (s. a. Wuwei und Spontaneität):

 «Unterlassen Sie es doch, an den Abschuß zu denken», rief der Meister aus. «So muß er mißlingen!» «Ich kann nicht anders», erwiderte ich, «die Spannung wird geradezu schmerzhaft.»  «Nur weil Sie nicht wahrhaft losgelöst von sich selbst sind, spüren Sie es. Sie können von einem gewöhnlichen Bambusblatt lernen, worauf es ankommt. Durch die Last des Schnees wird es herabgedrückt, immer tiefer. Plötzlich rutscht die Schneelast ab, ohne daß das Blatt sich gerührt hätte. Verweilen Sie ihm gleich in der höchsten Spannung, bis der Schuß fällt. So ist es in der Tat: wenn die Spannung erfüllt ist, muß der Schuß fallen, er muß vom Schützen abfallen, wie die Schneelast vom Bambusblatt, noch ehe er es gedacht hat.» Eugen Herrigel: Zen in der Kunst des Bogenschiessens, Bern u. a.: O.W. Barth Verlag, 1986, S. 60 ISBN: 3596160979